
Adiabat ist ein Begriff aus der Strömungssmulation. Zwischen adiabaten Bauteile und deren Umgebung findet kein Wärmeaustausch statt.
Beulen bezeichnet das Ausweichen von Bauteilen unter Druckbelastung.
CAE ist die Abkürzung für Computer Aided Engineering und umfasst alle Varianten der Computerunterstützung von Arbeitsprozessen in der Technik, wie CAD, FEM, CFD, MKS u.v.a.
CFD steht für Computational Fluid Dynamics und bezeichnet die numerische Strömungssimulation. In diesem Themengebiet beschäftigt man sich mit der Berechnung von Strömungen und Partikeln, wie zum Beispiel die Aerodynamik von Flugzeugen oder die Trocknung von Granulat.
Ein Cluster ist ein Verbund von mehreren Computern, die über ein schnelles Metzwerk miteinander gekoppelt sind. Cluster dienen vor allem der Erhöhung der Rechenkapazität.
Die Dehnung ist die Verformung eines Bauteils im Verhältnis zur unverformten Geometrie. Die Dehnung ist also abhängig von der wirkenden Kraft und den Materialparametern.
Das Elastizitätsmodul ist ein Materialkennwert, der den Zusammenhang zwischen Dehnung und Spannung während einer elastischen Verformung darstellt.
Die Finite-Elemente-Methode ist ein numerisches Berechnungsverfahren. Dabei wird das Problem oder Berechnungsgebiet in eine endliche Anzahl von Elementen unterteilt. Die Gleichungen (meistens Diferentialgleichungen) werden dann für jedes dieser Elemente gelöst. Die Ergebnisse geben dann Aufschluss über das gesamte Berechnungsgebiet. Die Anzahl der Elemente bestimmt dabei die Genauigkeit der Gesamtergebnisse.
Die Methode wird im Ingenieurwesen sowohl in der Strukturmechanik als auch in der Strömungsmechanik angewandt.
Harmonisch beschreibt eine Regelmäßigkeit im betrachteten Problem. Zum Beispiel harmonische Schwingung von Bauteilen oder harmonische elektrische und magnetische Felder.
Im Bereich der technischen Berechnung spricht man von Kontakt, wenn sich zwei verschiedene Bauteile berühren und in eine oder mehrere Richtungen zueinander bewegt werden können.
Konvektion ist die Wärmeübertragung durch bewegliche Teilchen (Flüssigkeiten und Gase). Im Vakuum gibt es keine Konvektion.
Kriechen bezeichnet die zeitabhängige Verformung eines Werkstoffs unter gleichbleibender Last. Kriechen ist vor allem bei dauerbelasteten Metallen und Kunststoffen zu berücksichtigen.
Eine Strömung ist laminar, wenn während der Bewegung des Gases oder der Flüssigkeit keine Verwirbelungen auftreten.
Man spricht von Plastizität, wenn ein Bauteil über seine Elastizitätsgrenze hinaus belastet wird. Durch diese Belastungen entstehen irreversible Verformungen, die sogenannten plastischen Verformungen.
Als Randbedingungen versteht man die Kräfte, die von außen auf ein abgeschlossenes System wirken. Dies sind zum Beispiel Lager oder Umgebungsvariablen wie Druck und Temperatur.
Im Ingenieurwesen beschreibt die Spannung die Beanspruchung von Bauteilen und Werkstoffen. Spannung ist die Kraft, die auf eine bestimmte Fläche wirkt. Alle Werkstoffe haben eine maximale Spannung, die beschreibt wie stark der entsprechende Werkstoff belastet werden kann, bevor es zu Schäden kommt. Die Spannung gliedert sich in Zug-/Druckspannung, Schubspannung und Torsionsspannung.
Das Spannungs-/Dehnungsdiagramm beschreibt den Zusammenhang zwischen Dehnung und aufzubringender Spannung. Es wird meistens über Zugversuche ermittelt.
Stationäre Berechnungen sind zeitunabhängige Simulation.
Transiente Berechnungen sind zeitabhängige Simulationen.
Man spricht von turbulenter Strömung, wenn in der Bewegung der Flüssigkeit oder des Gases Verwirbelungen in jeglicher Größenordnung auftreten. Die turbulente Strömung ist um einiges komplizierter zu berechnen wie die laminare Strömung.
Verfestigung ist das Verhalten von plastisch beanspruchten Werkstoffen. Die mechanische Festigkeit ändert sich mit der plastischen Verformung. Es wird also mehr oder weniger Kraft benötigt um das Bauteil weiter zu verformen.
Wärmestrahlung ist die Übertragung von Wärme durch elektromagnetische Wellen.
Die Zugfestigkeit ist die im Zugversuch ermittelte maximale Spannung, die ein Werkstoff aushalten kann (im Bezug auf die ursprüngliche Querschnittsfläche der Zugprobe). Sie berschreibt also die maximale Belastung (und damit Spannung) eines Werkstoffs.