
Das Containment, auch Sicherheitsbehälter genannt, ist eine Sicherheitseinrichtung von Kernkraftwerken. Das Containment umschließt den Reaktordruckbehälter und dient dazu, im Normalbetrieb, vor allem aber bei Unfällen, die Umgebung der Anlage vor Schaden zu schützen.
Unter Containment versteht man auch den Schutz vor versagenden, schnell rotierenden Bauteilen durch entsprechend ausgelegte Gehäuse. Bricht z.B. eine Schleifscheibe, dürfen die Bruchstücke das Schutzgehäuse nicht verlassen.
Bei Pumpen ist zu gewährleisten, dass beim Bruch des Rotors keine Teile nach aussen dringen.
Beim Bruch von Laufschaufeln in Triebwerken ist zu gewährleisten, dass die Schaufeln das Gehäuse nicht verlassen.
Merkle & Partner führt Containmentuntersuchungen schwerpunktmäßig bei Pumpen, Verdichtern, Turbinen und Schwungrädern durch.
Es handelt sich hier um explizite Untersuchungen (Crash), bei dem Versagenskriterien im Werkstoff hinterlegt sind.
Die Form und Größe der Bruchstücke wird hier durch entsprechende Normen vorgegeben. Bei einer Überdrehzahl wird rechnerisch der Bruch des rotierenden Teils eingeleitet und das Verhalten über einen entsprechend langen Zeitraum berechnet, bis ein Großteil der Energie vernichtet worden ist.
Weitere Einsatzbereiche sind z.B. Schutzräume von Robotern. Trifft der Roboterarm mit einer bestimmten Energie auf das Sicherheitsgehäuse, darf es zu keinem Durchbrechen kommen.
Schleifscheiben, Schwungräder, Pumpen, Axialventilatoren, Radialventilatoren, Turbinen, Turbolader, Arbeitsraum von Robotern
LS-DYNA, ABAQUS Explizit
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