German Angst – wie wir in aller Regelmäßigkeit die gleichen Schweine durchs Dorf treiben

Der Begriff „German Angst“ ist in der Welt schon sprichwörtlich.
Wenn ich mir mein doch schon etwas längeres Leben Revue passieren lasse, so erinnere ich mich zwar nicht an das Ende des 2. Weltkrieges, aber an diverse Krisenszenarien ab 1961.

Davor, habe ich mir sagen lassen, war es auch nicht besser.
Die Deutschen hatten Angst vor:

  • der jüdischen Rache (1945),
  • der Rache der Zwangsarbeiter aus Russland,
  • den alliierten Siegermächten,
  • der Fremdenlegion (1950),
  • dem Atomkrieg,
  • meiner Geburt(?),
  • dem Kommunismus (1961),
  • Robotern und Maschinen,
  • staatlicher Repression,
  • den Linken und der RAF (1970),
  • dem Weltuntergang,
  • dem Waldsterben (1970),
  • der Kernkraft,
  • dem Kalten Krieg (1980),
  • dem Bevölkerungswachstum,
  • dem Rinderwahnsinn BSE (2000),
  • dem Ozonloch (2003),
  • der Vogelgrippe (2006),
  • der Schweinepest (2009),
  • dem Islam,
  • der Klimakatastrophe,
  • der AfD (2013),
  • dem Flüchtlingsstrom (2015),
  • Donald Trump (2016)
  • und nun auch noch vor dem Coronavirus (2020).

Auch wenn die Liste sicherlich nicht vollständig ist, war allen Ängsten gemeinsam, dass es im Nachhinein doch nicht ganz so schlimm war, wie wir uns das alles ausgemalt haben.

Und immer gibt es Menschen, die davon profitieren. Die Chaoshändler in den Medien, die ihre Auflagen steigern. Die Pharmaindustrie, die plötzlich Impfstoffe und Medikamente aus dem Ärmel zaubert. Oder auch die Industrie, die ausgerechnet nach dem Auslaufen der FCKW-Patente neue Ersatzstoffe entwickelt hat, natürlich jetzt patentrechtlich geschützt. Klar, dass der alte Kühlschrank wegmusste.

Vielleicht sollten wir uns die neuen Schweine, die nun durch die Dörfer jagen, mal etwas genauer anschauen.


Vielleicht sind sie gar nicht so schrecklich, wie wir glauben.
Die Luft in meiner Jugend war wesentlich verdreckter als heute und überbesorgte Helikoptereltern waren (Gott sei Dank) noch nicht geboren. Der Wald lebt immer noch (trotz oder wegen dem CO2) und Bockwürste schmecken auch wieder.

Auch wir leben immer länger, die Armut sinkt weltweit. Eigentlich kann das doch gar nicht sein, wenn man den Medien glaubt. Oder doch?
Angst ist nicht per se schlecht, denn sie hindert uns, zu hohe Risiken einzugehen. Vor allem, was unbekannt ist, haben wir erstmal Angst, aber wenn wir das Unbekannte überwunden haben, finden wir etwas Glück. Vielleich nur für einen Moment, aber auch das ist gut so. Sonst wäre das Leben langweilig.

Wenn ich mir die Diskussionen und die Panikmache heute anschaue, frage ich mich, ob wir durch den Wust an Informationen, Halbwissen und Lügen überhaupt noch was Vernünftiges erkennen können. Die Diskussionen im Fernsehen sind in meinen Augen einfach nur noch krank.
Der Exportschlager „German Angst“ ist vielleicht doch nicht das Wahre, mehr Besonnenheit und Ausgeglichenheit wäre angebrachter.

Bevor wir also Kernkraft, Verbrennungsmotor, Energietechnik und unsere gesamte Infrastruktur ganz auf dem Altar der Nachhaltigkeit schlachten, sollten wir etwas über unseren Tellerrand schauen.

Ich würde mir wünschen, dass wir keine Panik haben. Auch nicht vor dem Coronavirus. Vernünftige Ziele, wo wir als Volk, als Menschheit hinmöchten, wären angebrachter. Ich für meinen Teil habe beschlossen, eine Zeitlang keine Nachrichten anzuschauen und mich bei der Zeitung auf den Sportteil zu konzentrieren. Und wissen Sie was? Es geht mir besser dabei! Außer der FCH verliert.

Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen der Virus weder die Gesundheit noch die Bilanzen verhagelt.

Ihr Stefan Merkle.

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