Prozesszeiten reduzieren, Sicherheit erhöhen: Optimierung eines Autoklavs

 

Aufgabenstellung

Mit Hilfe der numerischen Strömungssimulation wurde die Führung des Prozessgases in einem neuen Autoklaven für die Europäische Organisation für Kernforschung CERN untersucht und optimiert. Die 30 Meter lange und 1,5 Mio. Euro teure Anlage ist einzigartig auf der Welt. Sie dient zur Herstellung von Magnetspulen für den Teilchenbeschleuniger in der Genfer Forschungseinrichtung.

Ziel der Simulation war eine Reduktion der Prozessdauer. Hierfür soll in der Anlage eine homogene Temperaturverteilung für alle Bauteile schneller als bisher erreicht werden. Gleichzeitig darf die Temperaturdifferenz während der Haltezeiten nicht größer als 5K sein.

Der Autoklav wird Schrittweise auf 210°C, 400°C und 665°C aufgeheizt. Dazwischen befinden sich Haltezeiten von 50 Stunden.
 

Strömungssimulation

Stromlinien Strömungsgeschwindigkeit

 

Schnittebenen der Temperaturverteilung nach 80 Std.

 

Temperaturverteilung von Platte und Bauteil nach 80 Std.

 

Ergebnisse der Simulation

  • Untersuchung verschiedener Optimierungsvarianten und Anpassung der Geometrie
  • Optimierung des Strömungsfeldes, um eine homogene Temperaturverteilung zu erreichen
  • deutliche Verkürzung der Prozesszeiten

 

Webinar

Mit Hilfe virtueller Modelle überprüfen Sie bereits bei der Entwicklung von Autoklaven effizient neue Konzepte. Anhand strömungsmechanischer und thermischer Simulationen können so die Funktionalität untersucht und die Temperaturverteilung optimiert werden.

✔ Prozesszeiten reduzieren
✔ Prozessgüte erhöhen
✔ Bauteilkosten senken
✔ Sicherheit und Qualität erhöhen

Wie wir auch Ihnen helfen können, die Produktivität, Sicherheit und Qualität von Autoklaven maßgeblich zu erhöhen, erfahren Sie in unserem neuen Webinar in Kürze an dieser Stelle.

 
 
 

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