Strukturanalyse Strömungsmechanik Virtuelle Produktentwicklung
Sehr geehrte Damen und Herren,
passend zu den ersten Schneeflocken stellen wir Ihnen heute ein Praxisbeispiel der Simulation von Schneefall im Rahmen der Strömungsmechanik vor. Zudem möchten wir Sie schon jetzt auf unseren Stand zur NORTEC 2012 (Fachmesse für Produktionstechnik) nach Hamburg einladen.

Mit freundlichen Grüßen aus Heidenheim
Ihr Ingenieurbüro MERKLE & PARTNER



Praxis-Beispiel: Simulation des Eindringens von Schnee in ein Filterhaus


Szenario:
Ein Hersteller von Ansaugsystemen plant, in Sibirien eine Anlage zur Ansaugung von Verbrennungsluft für eine Gasturbine zu installieren. In Abhängigkeit von den Umweltbedingungen soll das System mit einer Wetterhaube versehen werden, um sicherzustellen, dass kein Schnee in das Filterhaus eingesaugt wird. Die Umgebungstemperaturen liegen in dieser Region zwischen
-60 °C und +40 °C.

Aufgabenstellung:
Für das Filterhaus des Ansaugsystems soll die Menge des eingesaugten Schnees bestimmt werden. Dies soll bei Windstille und bei einer maximalen Windgeschwindigkeit von 31 m/s ermittelt werden.

Berechnungen:
Es werden für beide Strömungsvarianten vier unterschiedliche Schneepartikeldurchmesser mit jeweils drei verschiedenen Partikelformen untersucht. Unter den Bedingungen am Aufstellungsort (T < -20 °C, trockene Luft) ist mit Schneepartikeln in Form von unverreiften hexagonalen Platten bzw. Prismen mit einer Größe von d <= 1mm zu rechnen. Um Vergleichswerte zu erhalten, erfolgt auch eine Auswertung für unverreifte Kristalle und unverreifte irreguläre Partikel. Es wird ein Durchmesserbereich der Partikel von 0,5 bis 2,0 mm betrachtet.

Ergebnisse:
Bei Windstille ist zu erwarten, dass zwischen 5 und 10% des Schnees eingesaugt wird. Dies ergibt bei 10 mm Niederschlag (hexagonale Platten, 1 mm Durchmesser) in 24 Stunden eine Beladung von ca. 0,3-0,6 kg/h je Filtereintrittsfläche. Bei größeren Partikeldurchmessern ergibt sich keine Schneebeladung.

Bei Wind von vorne mit 31 m/s teilt sich die Strömung u.a. vertikal. Der obere Teil dieser vertikalen Strömung streicht über die schräge Oberkante der Windschutzhaube und drückt dabei die Partikel in den Filtereinlass. Die Belastung der Filtereintrittsfläche liegt dabei bei 10 bis 40%, was bei 10 mm Niederschlag (hexagonale Platten, 1 mm Durchmesser) in 24 Stunden eine Beladung von 1,5 kg/h
zur Folge hätte.

Simulation anschauen
Mit freundlicher Genehmigung der BIS Gerber GmbH, Dortmund
Sie haben Fragen zu diesem Thema?



NORTEC 2012 in Hamburg | Besuchen Sie unseren Stand Nr. 128 in Halle A1

Vom 25. bis 28. Januar 2012 findet in Hamburg die NORTEC 2012 - 13. Fachmesse für Produktionstechnik - statt. Besuchen Sie MERKLE & PARTNER am Stand Nr. 128 in Halle A1 und lassen Sie sich persönlich die Einsatzmöglichkeiten innovativer Berechnungstools zeigen.

Unsere Schwerpunkte in diesem Jahr:
» schnellere Maschinenzyklen
» Lebensdauer-Berechnung
» Simulation von Montage- und Fertigungsabläufen
» Robustheit und Toleranzanalyse
» Dynamik und Kurzzeitbeanspruchung
» Reduktion von Schwingungen und Geräuschemission
» Strömungssimulation in der Produktionstechnik
» virtuelle Produktentwicklung

Gerne laden wir Sie mit einem kostenlosen Eintrittsgutschein an unseren Stand ein -
vereinbaren Sie bitte einen Termin.
Termin vereinbaren  



Wir wünschen besinnliche Feiertage!

Das gesamte Team von Merkle & Partner wünscht Ihnen und Ihrer Familie besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns auf viele interessante Projekte im kommenden Jahr und sind stolz darauf, Sie bei der Entwicklung von neuen innovativen Produkten oder bei der Optimierung von immer leistungsfähigeren Produkten unterstützen zu können.
Weihnachtsgruss an Merkle & Partner senden




Absender:
MERKLE & PARTNER GbR · Ingenieurbüro für Strukturanalyse, FEM, CFD · Friedrichstraße 1 · 89518 Heidenheim
Tel.: +49 (0)7321 9343-0 · Fax: +49 (0)7321 9343-20 · www.merkle-partner.de · info@merkle-partner.de
Geschäftsführender Gesellschafter: Stefan Merkle