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KATAMAX

Neuentwicklung und Optimierung des Katamax Wasserkraftverfahrens Entwicklung der strömungstechnischen Funktionen des Verfahrens.

 Projektlaufzeit: 2009-2011

Merkle Partner Katamax Wasserkraftverfahren

Die neue Entwicklung einer Wasserkraftanlage sollte die folgenden Funktionen erfüllen: 

  • Gewinnung elektrischer Energie aus kleinen und wechselnden Wassermengen 
  • Senkrechte Förderung des Wassers zur Wandlung der potentiellen Energie aus der Höhendifferenz in kinetische Energie zur Stromerzeugung 
  • Fischverträglichkeit des Verfahrens, keine Verletzungsgefahr für in das Gerät geratende Lebewesen 
  • Einfachheit und Robustheit im Aufbau 

Zur Gewinnung der elektrischen Energie aus kleinen und wechselnden Wassermengen wurde das Prinzip eines oberschächtigen Wasserrades durch Verlängerung der senkrechten Förderstecke verbessert. Da bei einem Rad im Prinzip nur ein Punkt des Umfangs senkrecht verläuft, wird zum einen beim Befüllen der Schaufeln nur eine Teilmenge aufgenommen, andererseits verliert das Rad in der unteren Hälfte vorzeitig das in den Schaufeln befindliche Wasser. 

Durch Hinzufügen einer zweiten Achse konnte die Strecke auf der das Wasser Arbeit verrichtet erheblich verlängert, und damit die Effektivität der Energiegewinnung vergrößert werden. Damit werden Wassermengen und geringe Fallhöhen nutzbar, bei denen bisher zum Beispiel der Einsatz von 

Turbinen unwirtschaftlich war. Die Leistung der Anlagen bewegt sich im Bereich von 1 bis max. 50 KW, wobei Fallhöhen ab 2 m nutzbar sind. 

Merkle & Partner übernahm in dem Projekt die strömungsmechanische Auslegung und die Konstruktion der Anlage. Der Aufbau der Versuchsanlage erfolgte durch Brandt & Büscher, Ideengeber war KHW. 

Projektart/Projektpartner:

Merkle & Partner GbR, 
Brandt & Büscher Industriegummi GmbH, 
KHW-Umweltdienst GmbH

Zeitraum:

2009 bis 2011

Akronym/Förderkennzeichnen:

KU 2085301SZ8 KATAMAX 

Projektträger