Kunststoff-Symposium 2019 – Kunststoffgerechte Auslegung in Theorie und Praxis

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Nach einem erfolgreichen Auftakt im Jahre 2018 nutzte Merkle & Partner wieder die Gelegenheit, den aktuellen Stand der Technik zur realitätsnahen, schnellen und wirtschaftlichen Auslegung von Kunststoff- und Elastomerbauteilen voranzubringen. 

Eingebettet war das diesjährige Symposium in das 3-jährige ZIM-Forschungsprojekt „Entwicklung eines Verfahrens zur realitätsnahen, schnellen und wirtschaftlichen Berechnung und Auslegung von Kunststoff- und Elastomerbauteilen“, kurz SmartSim.
Das Forschungsprojekt wird in partnerschaftlicher Kooperation zwischen dem Ingenieurbüro Merkle & Partner und der Hochschule Aalen, vertreten durch das Institute of Polymer Science and Processing (iPSP) – Prof. Achim Frick, durchgeführt. Technologisch wird es durch das Steinbeis Transferzentrum „Polymer Engineering (PETZ) – Aalen“ begleitet.

Die Teilnehmer durften sich auch in diesem Jahr wieder über eine Vielzahl von Fachvorträgen freuen.

Bei der Eröffnung ließ sich Gründer und Geschäftsführer Stefan Merkle nicht nehmen, einige Worte an seine Gäste zu richten. Neben der Vorstellung des Unternehmens mit spannenden sowie humorvollen Ausflügen in die Entstehungsgeschichte von Merkle & Partner, referierte der Unternehmer über die Geschichte der Kunststoffberechnung von den Anfängen bis zum heutigen Stand.

Aber auch die Entwicklung der weiteren Tätigkeitsfelder sowie spannende aktuelle Themen, die Merkle & Partner mit Hilfe komplexer Geometrie und komplexer Physik in den Bereichen der Struktur- sowie Strömungsmechanik für seine Kunden berechnet, wurden zum Thema.

Die erste Session an Fachvorträgen begann Laura Kamps von Busse Design mit einem Thema, das immer mehr in den heutigen Interessenfokus rückt: Nachhaltigkeit und im Besonderen Nachhaltigkeit von Produkten aus Kunststoffen.

Antonios Petropoulos und Dr. Robert Wesenjak von e-Xtrem Engineering stellten die Softwarelösung Digimat vor, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Qualität der Ergebnisse durch Berücksichtigung der Anisotropien bei faserverstärkten Kunststoffen beiträgt. Auch Merkle & Partner setzt Digimat für die integrative Simulation ein.

Die Vormittagssession schloss Robert Boßler von der Hochschule Aalen mit Untersuchungen von Faserorientierungen in unterschiedlichen kurzfaserverstärkten Probekörpern ab.

Selbstverständlich wurde auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Neben schmackhaften Häppchen und ausreichend zu trinken während des Symposiums wurde die Mittagspause dazu genutzt, die lokalen schwäbischen Spezialitäten in einem Heidenheimer Restaurant zu kosten.

Am Nachmittag zeigte Prof. Achim Frick dann mit seinem Team der Hochschule Aalen auf, wie Kunststoffe abhängig von ihrem chemischen Aufbau und möglichen Zusätzen unterschiedlich auf Medien reagieren.

Den Schlusspunkt setzte Initiator und Organisator Dr. Maik Brehm, Bereichsleiter Strukturmechanik bei Merkle & Partner, mit Möglichkeiten der numerischen Simulation zur Berechnung von Diffusion von Medien in Kunststoffen mit anschließender Abschlussdiskussion.

„Der fachliche Austausch in familiärem Umfeld war sehr angenehm. Es wurde offen und sehr konstruktiv diskutiert. In meinen Augen eine sehr gelungene und erfolgreiche Veranstaltung. Wir sind absolut zufrieden. Ich freue mich auf die anstehenden Projekte und natürlich auf das Kunststoff-Symposium im nächsten Jahr.“  

Dr. Maik Brehm bot zusätzlich am Vortag des Symposiums in diesem Jahr ein Einsteigerseminar Kunststofftechnik an. Ferdinand Lang, Teamleiter bei Merkle & Partner, gestaltete zusammen mit Prof. Achim Frank und seinem Team der Hochschule Aalen ein umfangreiches Programm, worin erste Grundlagen zur Einteilung von Kunststoffen und deren Eigenschaften, Aspekte der kunststoffgerechten Konstruktion, Herstellung sowie Verarbeitung von Kunststoffen sowie Möglichkeiten zur numerischen Simulation zur Auslegung von Kunststoffbauteilen behandelt wurden.

„Die Mischung aus Praxis und Theorie kam bei unseren Kunden sehr gut an. Ich habe sehr viele konstruktive Gespräche geführt und stellte dabei fest, wie positiv das Symposium aufgenommen wurde. Wir sehen Potenziale für die Zukunft und werden nächstes Jahr erneut zum Kunststoff-Symposium einladen“, fasste Dipl. Ing. Stefan Merkle das Kunststoff-Symposium 2019 zusammen.

Merkle & Partner bedankt sich bei allen Teilnehmern sowie Vortragenden für das gelungene Symposium.

Für weitere Informationen zum Thema Kunststoff schauen Sie gerne direkt auf unserem Kunststoff-Bereich unserer Website vorbei oder kontaktieren Sie uns. Dr. Maik Brehm steht Ihnen hier gerne zur Verfügung.

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