KI, besser gesagt, Deep Learning lässt sich gut mit Simulation verbinden. 

Simulationen können hinsichtlich Modellierung und Rechenzeit im Einzelfall sehr aufwendig sein. Stehen einem Produkt, welches in wenigen Stückzahlen gefertigt wird, Berechnungskosten gegenüber, die den Verkaufspreis übersteigen, machen Einzelsimulationen keinen Sinn.  

Stehen aber Simulationsergebnisse mehrerer, unterschiedlicher Einzelfälle zur Verfügung, kann man eine KI damit trainieren, die Rechenergebnisse bei neuen Varianten schnell und mit geringstem Aufwand vorherzusagen. 
Zeigt man einer KI z.B. das Fließverhalten von Wasser bei einem Dammbruch, kann die KI nach einem entsprechenden Training in einem Bruchteil der für eine Simulation erforderlichen Zeit das Fließverhalten der Strömung bei einem Bruch anderer Dämme "berechnen", welches vom physikalischen Ergebnis der echten Simulation nur noch schwer auseinander zu halten ist. 
Hierzu sind aber sehr viele Trainingsdaten erforderlich. 
Anwendungen hierzu stecken noch in den Kinderschuhen. 
Das Thema der Losgröße 1 ist vor allem in der Medizintechnik und in der Gebäudetechnik spannend.  

Merkle & Partner ist stark interessiert und bereits nachhaltig aktiv in der Forschung und Entwicklung der Möglichkeiten, um Simulationstechnologien hier noch weiter zu entwickeln und mit sinnvollen Anwendungen aus der KI zu verknüpfen.  
Machen Sie mit uns das Undenkbare möglich! 

Medizintechnik

Prothesen, Implantate, Exoskelette, die Schnittstelle Mensch-Maschine ist immer ein Einzelfall. Aber diese Einzelfälle haben Gemeinsamkeiten. 
Kombiniert man die Möglichkeiten der Simulation mit empirisch ermittelten Werten aus Datenbanken, hat man alles, was man für ein erfolgreiches KI Projekt braucht. 
Betrachten wir ein Kleidungsstück. Die Form des Körpers lässt sich einscannen, das Anprobieren der Kleidung gibt Aufschluss über die Bequemlichkeit und den Tragekomfort und die Simulation fasst das subjektive Empfinden in Kennzahlen. Startet man Optimierungsläufe (Varianten) in der Simulation, erzeugt man viele Daten, die für das Training einer KI von enormem Wert sind. Der Effekt: passgenaue Kleidung. 

Ohne Simulation hat man nur eine subjektive Datenbasis, für das Warum gibt es keine Erklärung, eben so wenig darüber, wie eine Optimierung erfolgen kann. Das Potential wird nicht ausgeschöpft, neue Ansätze und Ideen für einen besseren Komfort entstehen nicht. 

Langfristig kann dieser rein empirische Ansatz zwar auch funktionieren, wie unsere Evolutionsgeschichte des Menschen zeigt. Er dauert aber lange, zu lange, wie wir meinen. Und die Simulation ist die Abkürzung.

Gebäudetechnik

Gebäude sind, abgesehen von Reihenhäusern und Plattenbauten ebenfalls Einzelfälle. 

Bei größeren Gebäuden rechnet sich selbst diese Einzelbetrachtung schon, vor allem, wenn 3D Daten über BIM zur Verfügung stehen. 
Die Klimatisierung lässt sich mit Hilfe der Simulation optimieren. Die Optimierung erzeugt Daten. Das Raumklima lässt sich nach Fertigstellung des Gebäudes subjektiv bewerten. 
Die KI hat somit eine erste Datenbasis, die mit zunehmender Anzahl an rechnerisch optimierten Gebäuden lernt und irgendwann in der Lage ist, einen Entwurf vorab zu bewerten. 
Problematisch ist aktuell, dass der Treiber fehlt. Dem Architekten ist es egal, es muss gut aussehen. Der Heizungs- und Klimabauer wird nach Gewicht bezahlt und der Bauherr, der später über Komfort und Energiekosten profitieren würde, weiß nicht Bescheid.

Der Einsatz von KI in der Gebäudetechnik verschafft Ihnen einen umfassenden Vorteil!

Entscheidend:

Der richtige Partner

Merkle & Partner ist seit über 30 Jahren im Bereich der ingenieurtechnischen Berechnung mit FEM und CFD-Simulationen tätig. 
In jährlich hunderten von Projekten machen wir unsichtbare physikalische Phänomene sichtbar, helfen Strukturen und Produkte besser zu verstehen und zu optimieren. Und liefern sinnvolle Lösungsansätze. Mit Mehrwert.

Künstliche Intellgenz hat einen breiten Einsatzbereich. Auch in der Verbindung mit Simulationen lässt sich die Künstliche Intelligenz hocheffektiv einsetzen.

Im Produktdesign lässt sich die künstliche Intelligenz besonders auf Rechenergebnisse trainieren. Durch Wiederholungen und dem Einsatz von neuen Parametern können so neue Rechenergebnisse ohne viel Aufwand vorhergesagt werden. 

Zwar werden in der Medizintechnik alle Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine als Einzelfälle angesehen, jedoch gibt es auch hier Ähnlichkeiten. Werden diese Ähnlichkeiten gesammelt, so kann auch hier die künstliche Intelligenz auf Basis der gesammelten Daten agieren.

Unter Betrachtung von Simulationsdaten der Klimatisierung und den 3D Daten über die BIM, kann selbst bei der Gebäudetechnik der Einsatz von künstlicher Intelligenz sinnvoll sein.

Merkle & Partner hat nicht nur viel Erfahrung. Wir arbeiten auf Basis neuester Technologien, engagieren uns in Forschungsprojekten und pflegen enge Beziehungen zu Hochschulen aber auch strategischen Partnern aus der Branche. Nutzen Sie hochqualifiziertes Know-how, um Ihre Produkte und Ihr Unternehmen voran zu bringen.