Was 2020 alles gut gelaufen ist!

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Abbildung-1-Korcula

Das nun zu Ende gehende Corona-Jahr 2020 hatte durchaus auch seine guten Seiten. Die Schlechten wurden von den Medien genügend breitgetreten, sodass ich hier kein weiteres Wort verlieren möchte.

Auf einmal geht es: Teams, Webex, Zoom und Google Meets und wie sie alle heißen. 500 Kilometer hin, 2 Stunden Besprechung und 500 Kilometer zurück? Das machen wir jetzt ein paar Mal am Tag.

Virtuelle Treffen des Wirtschaftsrates? Ich konnte fast alle Themen mitnehmen. Ob Digitalisierung, Wasserstofftechnologie, Gespräche mit Politikern, Wissenschaftlern und Unternehmern, auch hier konnte ich mich virtuell in ganz Deutschland bewegen, nur die Häppchen und das Gläschen Wein oder Bier haben gefehlt.

Über verschiedene Netzwerke wie Space2motion, Space2health, Hybrid3d, HyEcon u.v.a. haben wir uns mit neuen, potenziellen Geschäftspartnern ausgetauscht und spannende Themen in Angriff genommen.

Und privat?

Abbildung 1 Korčula

Ich habe mir einen Rasentraktor für meinen Garten gekauft und einen neuen Rekord mit Rasenmähen aufgestellt. So sauber und kurz geschnitten war der Rasen im Garten noch nie. Geile Sache, etwas langsam, aber das Rasen hebe ich mir für die Rennstrecke auf.

Mein Laufziel von 500 km habe ich bereits Anfang November erreicht und stehe jetzt bei 624,9 km … und das Jahr ist noch lang! Naja, wir sind in der Weihnachtswoche…

Im Juni waren meine Partnerin und ich mit dem Wohnmobil in Kroatien, immer vorne direkt am Strand, kaum Gäste. Im besten Restaurant von Korčula, bei dem man normalerweise Wochen vorher reservieren muss, haben wir zweimal hintereinander gegessen. Ein Termin war kein Problem. Das Essen war perfekt, besser geht es gar nicht.

Abbildung 2 Rievaux

Nur auf der Heimreise, so in Österreich und Deutschland, da war es richtig überfüllt. Aber das war ja nur für 1-2 Nächte.

England und Schottland im August waren ein Traum. Mit meinem Sohn zusammen haben wir meine Tochter aus ihrem Studenten-Asyl in Uxbridge geholt und waren gemeinsam wandern. Eine Moorlandschaft in Danby, das Weltkulturerbe einer verfallen Abtei in Rievaux, quasi ganz für uns allein.

Auf der Rückfahrt mit der Fähre von England nach Frankreich haben wir statt den üblichen 2 Stunden nicht einmal 10 Minuten gewartet und so viel Platz hatten wir noch nie.

Mit der Firma sind wir gut über die Runden gekommen und schreiben ein gutes schwarzes Ergebnis.

Meine Aktienkurse haben sich 2020 nahezu verdoppelt.

Abbildung 3 Fähre

Die Gaststätten, in die wir normalerweise regelmäßig zum Essen gehen, gibt es alle noch. Sie haben alle Wege gefunden zu überleben.

Und es gibt weltweit so wenig Grippefälle wie seit Jahrzehnten nicht mehr. (https://apps.who.int/flumart/Default?ReportNo=10, beim Zeitraum mehrere Jahre zum Vergleich z.B. 1.1. 2017 bis 31.12.2020 auswählen.)

Mein Rekord beim Wegklicken von Karl Lauterbach liegt bei ca. 0,1 Sekunden… im Durchschnitt glaube ich. Noch nie habe ich weniger Nachrichten geschaut und die Hauptseiten der Tageszeitung nur auf der Suche nach dem Sportteil überflogen.

Eine alte Weide im Garten hat der Sturm im Frühjahr geknickt. Sie war von innen heraus verfault. Den Stumpf habe ich mit zu mir nach Hause genommen und angefangen, alles faulige und verwurmte Holz wegzuschnitzen. Und siehe da, es kommt etwas Schönes zu Tage. Noch nicht ganz fertig, aber das wird noch (siehe Video 1).

Video 1 Metamorphose

Vielleicht ist das eine gute Metapher: Alles wird gut, anscheinend schlimme Sachen sind gar nicht so schlimm und jede Krise ist Risiko und Chance zugleich. Man muss nur die Chancen erkennen und ergreifen. Dazu bin ich Unternehmer geworden und habe ein Team, wie es besser nicht sein kann. Nichts ist wichtiger als die Menschen um einen herum. Ob in der Familie oder bei der Arbeit.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber: Unsere Gesellschaft spaltet sich zunehmend und das finde ich nicht gut. Ich kann beide Seiten verstehen. Diejenigen, die Angst haben, am Virus zu sterben und diejenigen, die Angst haben, ihre Lebensgrundlage, ihr Einkommen oder ihre Freiheit zu verlieren.

Was ich inkompetenten Politikern und Chaosmedien vorwerfe: Profilierungssucht und Geschäftemacherei mit der Angst. Dafür habe ich kein Verständnis. Hier bin ich bei Franz Josef Strauß, der gesagt hat:

„Wer die Menschen verwirrt, wer sie ohne Grund in Unsicherheit, Aufregung und Furcht versetzt, betreibt das Werk des Teufels“.

Die Menschen haben Vertrauen verdient. Nicht alles muss bis ins Letzte geregelt sein (man denke nur an die Regeln fürs Eis essen im Sommer) und es gibt durchaus unterschiedliche Ansichten, die jede ihre Daseinsberechtigung haben.

Lassen Sie uns wieder mehr miteinander reden, nicht über das, was uns entzweit, sondern über das, was uns verbindet und eint. Recht haben wollen wir alle, aber Angst verblendet. Ob es die Angst vor dem Verlust des Gewohnten oder vor dem Virus ist.

Ich wünsche uns allen in diesem Sinne ein kraftvolles, mutiges und vor allem tolerantes Neues Jahr 2021.

Ihr Stefan Merkle

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