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Laminare Strömung

Die laminare Strömung (lat. Lamina „Platte“) ist eine Bewegung von Flüssigkeiten und Gasen, bei der (noch) keine sichtbaren Turbulenzen (Verwirbelungen/Querströmungen) auftreten:

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Das Fluid strömt in Schichten, die sich nicht miteinander vermischen. In diesem Fall handelt es sich (bei konstanter Strömungsgeschwindigkeit) meistens um eine stationäre Strömung.

Als Beurteilungskriterium wird hierzu die Reynolds-Zahl Re angewandt.

Diese ist wie folgt definiert: Re:=c⋅l / ν=c⋅l⋅ρ / μ,

wobei c der Betrag einer charakteristischen Strömungsgeschwindigkeit, l eine charakteristische Länge sowie ν die kinematische Viskosität bzw. μ (oder auch η) die dynamische Viskosität und ρ die Dichte des strömenden Fluids ist.